Diesel-Abgasskandal

Update 4

Es sind nicht nur die Fahrzeuge von Volkswagen betroffen. Der Skandal um manipulierte Abgaswerte weitet sich aus. Begonnen hat alles mit dem Motor EA 189, bei dem Schummelsoftware festgestellt worden ist. Aber auch der Nachfolgemotor der Modellreihe EA 288 ist nunmehr überführt. Dieser Motor ist nicht nur bei Volkswagen selbst, sondern auch von Audi, Skoda und Seat verbaut worden.

Aus Unterlagen, die bei Volkswagen „durchgestochen“ wurde ist zu erkennen, wie die sogenannte Zykluserkennung funktioniert. Der Trick: Die Software erkennt, ob ein Abgastest durchgeführt wird. Solch eine Software war auch bei den Fahrzeugen des ersten Dieselskandals verbaut.

Ihre Möglichkeiten, Schadensersatzansprüche durchzusetzen, sollten Sie auf jeden Fall überprüfen lassen.

Wir verfügen über das erforderliche Hintergrundwissen in dieser sich stetig weiterentwickelnden Materie und kennen insbesondere die brandaktuelle Rechtsprechung der verschiedenen Gerichte. Als Ansprechpartner und Rechtsanwälte für geschädigte Autokäufer stehen Ihnen Rechtsanwältin Gabriele Gatermann, Rechtsanwalt Achim Lorenz und Rechtsanwalt Nikolaus Simons jederzeit zur Verfügung. Bei Fragen zu diesem Thema können Sie uns gerne unverbindlich anrufen.

Das sollten Sie zur Verjährung wissen:

Deliktische Ansprüche gegenüber VW verjähren grundsätzlich 3 Jahre nach Kenntniserlangung der Manipulation. Zunächst wurde daher vielenorts angenommen, nach der Ad-hoc-Mitteilung von Volkswagen im September 2015 trete die Verjährung mit Ablauf des Jahres 2018 ein. Zahlreiche Gerichte sind aber zwischenzeitlich unserer Argumentation gefolgt und stellten fest, dass die dünnen und wenig nachvollziehbaren Auskünfte, die Volkswagen im Herbst des Jahres 2015 erteilt hat, nicht geeignet waren, die notwendige Kenntnis bei den Kunden herbeizuführen. Wer kann schon beurteilen, ob er ein Fahrzeug mit einem Motor dieser Bezeichnung fährt.

Allerdings könnte es sein, dass die Verjährung zum Ende dieses Jahres eintritt, also zum einen 30.12.2019.

Noch lange nicht verjährt sind die Ansprüche für die 3 l Motoren sowohl bei Volkswagen als auch bei Audi und Porsche. Die Manipulation erfolgte bei diesen Fahrzeugen auf eine etwas andere Art und Weise.Regelmäßig ging es dem Hersteller dabei darum, den AdBlueverbrauch zu reduzieren. Dadurch wurde die Umwelt erheblich mehr belastet und der Kunde getäuscht. Der Vorstandsvorsitzende von Audi sprach in einer Fernsehsendung selbst von Betrug. Dementsprechend hat das Kraftfahrtbundesamt inzwischen zahlreiche Fahrzeuge zurückgerufen. Sollten Sie ebenfalls einen offiziellen Rückruf erhalten haben, sollten Sie unbedingt ihre Ersatzansprüche überprüfen lassen. Es lohnt sich.

Betroffen sind auch die Fahrzeuge von Mercedes-Benz. So z.B. die 2,2 und 2,5 l Motoren, die in der E-Klasse, C-Klasse und dem GLK verbaut sind. Wegen der Manipulationen der Motorensoftware hat Daimler eine mehrere 100 Millionen hohe Geldbuße bezahlen müssen. Zahlreiche Landgerichte haben deshalb Daimler inzwischen verurteilt, Schadensersatz zu zahlen Zug um Zug gegen Rückgabe des Fahrzeuges.

Wir verfügen über die notwendige Expertise in der Abwicklung derartiger Schadensersatzansprüche und können sie individuell beraten, da es sich nicht um unser „Hauptgeschäft“ handelt. Jeder Fall wird individuell geprüft und nach den Interessen des Mandanten abgewickelt. So kommen Sie zu Ihrem guten Recht.

Update 3

Eine weitere Möglichkeit, sein Diesel-Fahrzeug mit Blick auf den eingebrochenen Gebrauchtwagenmarkt und die drohenden Fahrverbote in Städten abzustoßen, bietet der sogenannte Widerrufsjoker. Sofern Sie Ihren Diesel – egal welches Herstellers! – als Verbraucher finanziert haben, sollten Sie die in dem Darlehensvertrag der Bank enthaltene Widerrufsbelehrung von uns überprüfen lassen. Da diese oft fehlerhaft ist, können Sie den Darlehensvertrag aus diesem Grund widerrufen. Dadurch wird auch der Kaufvertrag über das Fahrzeug rückgängig gemacht. Sofern die Finanzierung dann auch noch ab dem 13.06.2014 abgeschlossen wurde, entfällt sogar die bei einem Rücktritt üblicherweise zu zahlende Nutzungsentschädigung für die gefahrenen Kilometer. Sie bekommen also den vollen Kaufpreis ohne Abzug erstattet. Nähere Infos dazu hier.

Update 2

Insbesondere durch den zurückliegenden Diesel-Gipfel von Vertretern der Autohersteller und aus der Politik wurde deutlich, dass neben dem VW-Konzern zahlreiche weitere Hersteller durch Autos mit unerklärlich hohen Stickoxid-Werten auf der Straße aufgefallen sind. Diesel-Fahrzeuge mit Euro 5 oder 6 Abgasnorm sollen nun ebenfalls mit einem Softwareupdate versehen werden. Die nachteiligen Auswirkungen dieses Updates sind derweil längst noch nicht geklärt, gemäß vieler Expertenmeinungen aus technischer Sicht aber unumgänglich. Vor dem Hintergrund einer neuerlichen Entscheidung des Verwaltungsgerichts Stuttgart droht nun sämtlichen Haltern von Dieselfahrzeugen sogar ein (partielles) Fahrverbot in Städten. Die Richter stellten nämlich den Schutz von Leben und Gesundheit der Bevölkerung vor den Schutz der Rechtsgüter Eigentum und allgemeine Handlungsfreiheit – in diesem Fall der Besitzer von Dieselfahrzeugen.Zwar verlangten sie kein sofortiges generelles Fahrverbot für Dieselautos, sagten aber, dass nur Fahrverbote ein wirksames Mittel sind, um die Luftbelastung mit giftigem Stickstoffdioxid schnellstmöglich zu reduzieren. Betroffen sind insofern mittlerweile auch alle Halter der folgenden Fahrzeugmarken: 

  • BMW
  • Mercedes
  • Jaguar
  • Opel
  • Ford
  • Volvo
  • Hyundai
  • Renault
  • Alfa Romeo
  • Suzuki
  • Fiat
  • Nissan
  • Peugeot
  • Jeep
  • Chevrolet
  • Range Rover
  • Dacia

Update 1

Am 27.07.2017 wurde bekannt, dass auch Porsche von dem Diesel-Skandal betroffen ist. So sind die Geländewagen vom Typ Cayenne mit 3-Liter TDI-Motoren und der Euro-6-Abgasnorm mit einer illegalen Software für die Abgassteuerung ausgestattet. Porsche verwendet für dieses Modell Motoren der VW-Tochter Audi. Weiteren Meldungen zufolge ist auch das Porsche-Modell Macan S betroffen. Insgesamt wurde europaweit für bis zu 24.000 Fahrzeuge ein amtlicher, verpflichtender Rückruf durch Verkehrsminister Dobrindt angeordnet. Als betroffener Porsche-Käufer sollten Sie sich daher umgehend rechtlich beraten lassen. Im Oktober 2018 wurde durch Urteile der Landgerichte Stuttgart und Kiel zwei Fahrern eines Cayenne bzw. eines Macan erstmals Schadensersatz wegen unzulässiger Abschalteinrichtungen zugesprochen.

Diesel Abgasskandal

In Verbindung mit dem VW-Abgasskandal oder Dieselgate helfen wir zahlreichen Mandaten dabei, Ansprüche gegenüber dem Volkswagenkonzern, anderen Herstellern oder Vertragshändlern rechtlich zu bewerten und notfalls gerichtlich geltend zu machen.Bei einem Rücktritt vom Kaufvertrag wird das Fahrzeug beispielsweise an den Verkäufer zurückgegeben. Im Gegenzug erhalten die Mandanten den gezahlten Kaufpreis – abzüglich einer Wertminderung für die gefahrenen Kilometer – erstattet. Es kommen für Sie aber auch weiter Ansprüche wie Schadensersatz oder Wertverlust in Betracht. Wir verfügen über das erforderliche Hintergrundwissen in dieser sich stetig weiterentwickelnden Materie und kennen insbesondere die brandaktuelle Rechtsprechung der verschiedenen Gerichte. Als Ansprechpartner und Rechtsanwälte für geschädigte Autokäufer stehen Ihnen Rechtsanwältin Gabriele Gatermann, Rechtsanwalt Achim Lorenz und Rechtsanwalt Nikolaus Simonsjederzeit zur Verfügung. Bei Fragen zu diesem Thema können Sie uns gerne unverbindlich anrufen. Nachfolgend wollen wir Ihnen bereits vorab einen Überblick darüber geben, ob sie zu den betroffenen VW-Kunden gehören: Betroffen von der „Schummel-Software“ ist insbesondere der Motor EA 189, welcher sich in den TDI-Modellen mit maximal 2.0 Liter Hubraum der folgenden Marken befindet. (Unterschiedlichen Berichten zufolge könnte daneben auch der Nachfolgemotor EA 288 betroffen sein.) 

  • Volkswagen
  • Audi
  • Skoda
  • Seat

Deliktische Ansprüche gegenüber VW verjähren grundsätzlich 3 Jahre nach Kenntniserlangung der Manipulation. Zunächst wurde daher vielenorts angenommen, nach der Ad-hoc-Mitteilung von Volkswagen im September 2015 trete die Verjährung mit Ablauf des Jahres 2018 ein. Wir gehen dagegen davon aus, dass hinsichtlich der Kenntnis der Diesel-Fahrer auf den Zeitpunkt abzustellen ist, an dem Geschädigte ein (persönliches) Rückrufschreiben von VW erhalten haben. Diese Schreiben wurden aber erst ab Februar 2016 versandt, weswegen eine Verjährung nach unserer Auffassung frühestens nach dem 31.12.2019 eintreten kann.

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